Lydia Benecke „Teufelswerk oder Hexenjagd?“ — Hameln

Lydia Benecke mit Büchern Momentschalter präsentiert:
Freitag, 28. Mai 2021, 20:00 Uhr (Einlass 19:30 Uhr; Ende ca. 23:00 Uhr)
Sumpfblume Kultur- und Kommunikationszentrum
Am Stockhof 2a
31785 Hameln

Teufelswerk oder Hexenjagd?
Was steckt hinter Satanistenmorden und anderen düsteren Verbrechen?

Was steckt hinter Kriminalfällen, die seit Jahrzehnten international Schlagzeilen machen und als Verbrechen von Satanisten deklariert werden? Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede gibt es und was könnten vor allem Medienschaffende dazulernen, um nicht mit ihrer Berichterstattung Fehlinformationen und Vorurteile in der Bevölkerung zu vermehren? Kriminalpsychologische Analysen der als „Satansmorde“ bekanntgewordenen Verbrechen - wie die sogenannten „Satansmorde" von Sondershausen und Witten oder die vermeintlichen "Harry Potter Satanisten“ - zeigen, dass die Realität komplexer ist, als es sensationslüsterne Medien gerne darstellen.

Kommen Sie mit auf eine psychologische Geschichtsreise von "Rosemary’s Baby" über die "Church of Satan" bis zu höllischen Medienberichten der Gegenwart. Opfern satanische Geheimorganisationen tatsächlich Menschen und missbrauchen im Rahmen düsterer Zeremonien Kinder sexuell? Gibt es „rituellen Missbrauch“ und satanische Verbrechen durch mächtige Satanistengruppierungen, die in einer Art düsterer Parallelgesellschaft seit Jahrzehnten ein weltumspannendes Netzwerk des Grauens betreiben? Eine kritische Auseinandersetzung mit der Entstehungsgeschichte der Theorien einer „satanistischen Weltverschwörung“, polizeiliche Ermittlungsergebnisse und psychologische Erklärungsansätze werfen ein neues Licht auf die „Satanic Panic“, welche seit den 1980er Jahren ihren Weg über Kanada, die USA uns Großbritannien bis nach Deutschland fand.

Die hübschen Sammler Hardtickets mit Hologramm gibt es direkt über Lydias Webshop.

Lydia Benecke „SADISTEN — Tödliche Liebe“ — Hameln

Momentschalter präsentiert:

Sumpfblume Kultur-und Kommunikationszentrum
Am Stockhof 2A
31785 Hameln

Dieser Vortrag gibt einen Einblick in die unterschiedlichen
psychologischen Profile harmloser sowie gefährlicher sexueller
Sadisten: Einerseits wird das „ganz normale Leben“ jeder erläutert,
die einvernehmlich ihren sexuellen Sadismus mit masochistischen
Partnern ausleben. Andererseits taucht der Leser in die Gedanken- und
Gefühlswelt der gefährlichen, kriminellen Sadisten ein – zu deren
bekanntesten Vertretern Jack the Ripper und Ted Bundy gehören. Lydia
Benecke hat das erste umfassende, wissenschaftliche Erklärungsmodell
zur Unterscheidung gefährlicher von ungefährlichen sexuellen Sadisten
entwickelt, welches im „Verlag für Polizeiwissenschaft“ veröffentlicht
wurde.

In ihrem Vortrag geht sie Fragen nach wie:

  • Was unterscheidet die einen von den anderen Sadisten?
  • Welche Bedürfnisse treiben sie an?
  • Was macht ihre Persönlichkeit aus?
  • Welche Partner suchen sie sich?
  • Wodurch werden sie so, wie sie sind?

Lydia Benecke erklärt auch, warum „Shades of Grey“ keinen realistischen Einblick in die Beziehungsführung zwischen Sadomasochisten gibt und warum Christian Grey eher ein gefährlicher als ein einvernehmlicher sexueller Sadist ist.