Axel Petermann „Die Diagramme des Todes interaktiv – mehr als nur eine Lesung!“ — Hannover

Porträt Axel Petermann Momentschalter präsentiert:
Samstag, 30. November 2019, 19:00 Uhr
Faust Warenannahme
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover

Axel Petermann war als Leiter einer Mordkommission für die Aufklärung mehrerer spektakulärer Mordfälle verantwortlich

Seine Bücher, u. a. «Auf der Spur des Bösen», «Der Profiler» und «Im Angesicht des Bösen» standen wochenlang auf den Bestsellerlisten. Auch seine beiden mit Claus Cornelius Fischer geschriebenen Bücher: «Die Elemente des Todes» (2018) sowie «Die Diagramme des Todes» (VÖ 01.10.2019) finden große Beachtung in den Medien und bei den Lesern.
Als Berater und Story-Lieferant ist Petermann für preisgekrönte «Tatort»-Folgen aus Bremen und Frankfurt verantwortlich.

Heute gilt er als Mitbegründer der Fallanalyse in Deutschland und als einer der besten Profiler Europas. Durch seine Auftritte in diversen Talk-Shows und Nachrichtensendungen ist er einem breiten Publikum bekannt und wird an diesem Abend insbesondere Ausschnitte aus seinem neuen Buch „Die Diagramme des Todes“ lesen und den Serienmörder Robert K. im Gespräch vorstellen, den er vor Jahren für das Fernsehen interviewen konnte.
Zudem wird er aus dem Nähkästchen eines Profilers plaudern, gibt spannende Hintergrundinformationen zum Thema Fallanalyse und wird Fragen aus dem Publikum beantworten.
Ein nachempfundener Tatort und eine Leinwand-Präsentation laden das Publikum zur interaktiven Zusammenarbeit mit dem Profiler ein und geben dem Teilnehmer das Gefühl, an einem Basisworkshop teilzunehmen. Seien Sie bereit für eine spannende 150 minütige Reise durch die Welt der Kriminologie.

Zum Buch

Ein True-Crime-Thriller um den Fall eines Serienmörders, der das Morden zur Kunst erhoben hat – Schlaf raubend authentisch:

»Du bemerkst mich nicht – dabei habe ich dich längst auserwählt: Ich beobachte dich. Ich sehe nachts durch dein Fenster. Ich folge dir auf der Straße. In die Tiefgarage. In den Fahrstuhl. Ich kann einfach nicht anders; ich muss dir nahe sein. Wenn meine Fantasien nach dir rufen, muss ich nicht einmal an deiner Tür klingeln. Denn dann habe ich bereits aufgehört, dir zu folgen. Ich gehe einfach in deine Wohnung, lege mich in dein Bett, rieche an deiner Wäsche, esse aus deinem Kühlschrank. Ich bin bereits da, wenn du nach Hause kommst. Ich bin da, um dir meine Träume zu schenken – immer wieder, bis du alles willst, was ich auch will. Weil du sonst zu früh sterben musst, doch das weißt du noch nicht. Erst ganz am Ende musst du sterben, weil ich dich töten werde ...«
In seinem zweiten True-Crime-Fall bekommt es Hauptkommissar Kiefer Larsen mit einem perfiden Serienmörder zu tun, der exakte Diagramme vom Realisieren seiner Fantasien zeichnet, um die Emotionen bei seinen Morden immer wieder erleben zu können und seine Lust am Töten maximal zu steigern.

Im Anschluss an den Vortrag findet eine Signierstunde des Autors statt.

Lydia Benecke „Sadisten: Tödliche Liebe – Geschichten aus dem wahren Leben“ — Hannover

Lydia Benecke Momentschalter präsentiert:
Samstag, 04. Januar 2020, 20:00 Uhr (Einlass 19:00 Uhr; Ende ca. 23:00 Uhr)
Kulturzentrum Faust
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover

Dieser Vortrag gibt einen Einblick in die unterschiedlichen psychologischen Profile harmloser sowie gefährlicher sexueller Sadisten: Einerseits wird das „ganz normale Leben“ jeder erläutert, die einvernehmlich ihren sexuellen Sadismus mit masochistischen Partnern ausleben. Andererseits taucht der Leser in die Gedanken- und Gefühlswelt der gefährlichen, kriminellen Sadisten ein - zu deren bekanntesten Vertretern Jack the Ripper und Ted Bundy gehören. Lydia Benecke hat das erste umfassende, wissenschaftliche Erklärungsmodell zur Unterscheidung gefährlicher von ungefährlichen sexuellen Sadisten entwickelt, welches im „Verlag für Polizeiwissenschaft“ veröffentlicht wurde. In ihrem Vortrag geht sie Fragen nach wie:

  • Was unterscheidet die einen von den anderen Sadisten?
  • Welche Bedürfnisse treiben sie an?
  • Was macht ihre Persönlichkeit aus?
  • Welche Partner suchen sie sich?
  • Wodurch werden sie so, wie sie sind?
Lydia Benecke erklärt auch, warum „Shades of Grey“ keinen realistischen Einblick in die Beziehungsführung zwischen Sadomasochisten gibt und warum Christian Grey eher ein gefährlicher als ein einvernehmlicher sexueller Sadist ist.


Lydia Benecke „PsychopathINNEN“ — Wolfsburg

Lydia Benecke Momentschalter präsentiert:
Sonntag, 05. Januar 2020, 19:00 Uhr (Einlass 18:30 Uhr; Ende ca. 22:00 Uhr)
Delphin-Palast
Porschestraße 39
38440 Wolfsburg

Was macht weibliche Psychopathen aus? Wieviel Realität steckt in der Darstellung einer Psychopathin im Film „Basic Instinct“? Was unterscheidet Psychopathinnen von ihren männlichen „Artgenossen“? Kann man sie erkennen?

Kriminalpsychologin und Straftätertherapeutin Lydia Benecke erklärt anhand realer Fälle die typischen Eigenschaften und Strategien psychopathischer Straftäterinnen. Serienmörderinnen, die Fremde, Verwandte und sogar die eigenen Kinder töteten – ohne die geringsten Gewissensbisse. Was geht in solchen Frauen vor? Wie werden sie zu dem, was sie sind? Welche evolutionären Ursachen gibt es für Unterschiede zwischen weiblichen und männlichen Straftätern?

Begehen Frauen auf ebenso grausame Art verbrechen wie Männer? Gibt es pädosexuelle Frauen, die Kinder missbrauchen? Gar sexuell sadistische Verbrecherinnen, die zur Befriedigung ihrer eigenen Lust grausam foltern und morden? Wie unterschiedlich ist die Wahrnehmung von identischen Straftaten je nachdem, ob sie durch Frauen oder durch Männer begangen werden, in Medien und Gesellschaft?

Kommen Sie mit auf eine Reise durch die „Psychologie des weiblichen Bösen“…